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E-Learnings schneller erstellen dank KI

OpenGraph: KAI – Künstliche Intelligenz in Knowledgeworker Create

Ab sofort unterstützt Sie die optionale Knowledgeworker Artificial Intelligence – kurz KI-KAI – bei der Erstellung hochwertiger Lerninhalte im Learning Content Management System Knowledgeworker Create. 

  • Erwecken Sie neue, bisher nicht realisierbare E‑Learning Projekte zum Leben.
  • Überlassen Sie zeitaufwändige und repetitive Aufgaben der KI.
  • Setzen Sie auf herausragende visuelle Inhalte.
  • Schaffen Sie eine ungeahnte globale Reichweite.
 

Der optimale Review-Prozess für Ihre E‑Learning Projekte

 
Der optimale Review-Prozess für Ihre E‑Learning Projekte

Der Review-Prozess ist zweifellos einer der aufwändigsten und stressigsten eines jeden E‑Learning-Projekts. Projekt-Initiator*innen, Kontrollgruppe, Subject Matter Experts, Editoren, Vorgesetzte – sie alle bringen ihr Feedback ein und machen die Liste der To-dos mit jedem Check länger. Nur eine konsequente Planung kann hier noch helfen, um nicht völlig im Chaos zu versinken. In diesem Beitrag finden Sie jede Menge wertvolle Tipps, wie Sie den Review-Prozess so vorbereiten, dass Sie zu jedem Zeitpunkt die Kontrolle behalten und schnell ein funktionsfähiges, korrektes und ansprechendes E‑Learning Projekt ausrollen können.

 

Der optimale Review-Prozess im E‑Learning Step-by-Step

Der optimale Review-Prozess besteht im Allgemeinen aus 4 Phasen. Bevor wir uns jedoch diesen 4 Phasen widmen können, braucht es einige Hinweise zur Vorbereitung und eine Liste der zu überprüfenden Elemente. Mit diesem Vorwissen lässt sich der Aufbau des Review-Prozesses leichter verstehen und vorbereiten.

 

Step 1: Vorbereitungen treffen

Der Review-Prozess ist unumstritten der stressigste Teil jedes E‑Learning Projekts – besonders dann, wenn verschiedene Interessengruppen beteiligt sind und Feedback geben. Nur eine gute Vorbereitung kann sicherstellen, dass der Prozess nicht ausufert und das E‑Learning Projekt zum geplanten Zeitpunkt online sein kann. Folgende 5 Punkte helfen bei der Umsetzung:

 

Legen Sie von Beginn an eine Anzahl der Review-Prozesse fest und welche Personen Feedback-berechtigt sind und wer für welche Aspekte zuständig ist. Erfahrungsgemäß gibt es selbst nach mehreren Review-Cycles immer noch Punkte, die sich optimieren ließen. Ist nicht von Anfang an eine klare Grenze gesetzt, läuft man Gefahr, sich im Review-Prozess zu verlieren.

Gleiches gilt auch für die Reviewer: Der Feedback-Prozess ist ein Teilprojekt und braucht für alle Beteiligten eine klare Deadline, um ihn nicht unnötig in die Länge zu ziehen und Ihnen gleichzeitig genügend Zeit zu geben, die Korrekturen umzusetzen.

Nicht jedes Feedback ist konstruktiv und tatsächlich ist es auch gar nicht so leicht, “richtiges” Feedback zu geben. Ein kurzes Briefing hilft, um zu verhindern, dass Sie Nachfragen stellen müssen. Tipps dazu finden Sie weiter unten im Beitrag.

Bedenken Sie von vornherein, dass nicht jedes Feedback unbedingt Beachtung finden muss. Natürlich sollten am Ende keine inhaltlichen, technischen und sprachlichen Fehler mehr enthalten sein. Hinsichtlich anderer Aspekte jedoch, wie Didaktik und Design, die mehr Diskussionspielraum zulassen, darf bei jedem Feedback individuell entschieden werden, ob eine Umsetzung tatsächlich notwendig ist und ob Aufwand und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis stehen.

Alle Personen, die am Review-Prozess beteiligt sind, sollten eine grundlegende Kenntnis haben, wie die Software funktioniert, mit der die Inhalte erstellt werden. Dieses Verständnis hilft einschätzen zu können, welche Korrekturen vorgenommen werden können, mit welchem Aufwand sie verbunden sind und welche Informationen oder Hinweise ggf. benötigt werden.

 

Step 2: Eine Liste aller Aspekte anlegen, die im Review-Prozess überprüft werden sollen

  • Rechtschreibung und Grammatik 
  • Übersetzungen werden im Optimalfall durch eine Muttersprachler*in korrigiert
  • Funktionieren alle Links und Buttons?
  • Stimmt die Navigation mit den Inhalten überein und verlinkt die Navigation zu den jeweils passenden Abschnitten?
  • Werden Videos, Grafiken und Audiodateien korrekt wiedergegeben?
  • Sind alle Pflichtteile des Kurses auch als solche markiert?
  • Sind alle Fakten richtig? 
  • Bauen die Inhalte logisch aufeinander auf?
  • Sind alle wichtigen Inhalte enthalten?
  • Sind bei Tests die richtigen Antworten hinterlegt?
  • Wurde das Corporate Design konsequent umgesetzt? 
  • Sind die Designelemente einheitlich? (Überschriften und Schriftgröße immer gleich, Bildunterschriften, …)
  • Stimmen Inhalt und Kursziele überein?
  • Wurden komplexe Themen ausreichend übersichtlich dargelegt?
  • Sind eventuell Abschnitte enthalten, die es nicht unbedingt braucht und die unnötig fordern?
  • Finden sich die Lernenden intuitiv im Kurs zurecht?
  • Wurden ausreichend unterschiedliche Medien verwendet, um auch wirklich auf alle Lernpräferenzen einzugehen?
 

Checkliste

Visualisierung Checkliste: Der optimale Reviewprozess
Visualisierung Checkliste: Der optimale Reviewprozess

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Step 3: Den Review Prozess planen

...
 
 

Warum der Beta-Test so wichtig ist

Die vielleicht entscheidendste Review-Phase obliegt den Lernenden – schließlich sind sie es, die letztlich mit den E‑Learning Inhalten lernen und das neue Wissen aus der Lernumgebung in die Praxis übertragen müssen. Sind die beiden ersten Review-Cycles abgeschlossen, sollten Onlinekurse & Co. deshalb immer ein letztes Mal in einer kleinen ausgewählten, möglichst diversen Testgruppe überprüft werden. Stellen Sie der Testgruppe dafür eine ausreichend umfangreiche digitale oder analoge Kommentarfunktion zur Verfügung, die es möglich macht, die einzelnen Bildschirmansichten/Elemente zu kommentieren. Mit einem zusätzlichen Fragebogen oder Interview lässt sich Feedback zur Verständlichkeit, Übertragbarkeit, Lernspaß etc. einholen.

 
Nadine Pedro
Nadine Pedro, chemmedia AG

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Wie man Feedback gibt

Egal in welchem Review-Cycle Sie sich befinden, sind Sie von konstruktivem, leicht verständlichem und unmittelbar umsetzbarem Feedback abhängig. Ist das Feedback zu allgemein formuliert, fällt zusätzliche Zeit für die Klärung an. Händigen Sie deshalb allen Beteiligten zu Beginn ein kurzes Feedback-Briefing aus, das bei der Formulierung hilft. Dieses Briefing könnte folgende Beispiele beinhalten:

 

nicht hilfreich

  • Mir gefällt die Formulierung nicht.
  • Ändere bitte die Farbe.
  • Toll!

hilfreich

  • Lass es uns lieber so formulieren: “....”
  • Das Orange im Header ist zu hell, man kann die Schrift darauf schlecht lesen. Bitte dunkleren Farbton wählen.
  • Mit diesem Bildelement konnte ich mir die 5 Stichpunkte sofort merken.
 

Ermutigen Sie die Beteiligten auch unbedingt zu positivem Feedback, vor allem im Beta-Test mit den Lernenden. Positives Feedback kann – spezifisch formuliert – ebenso hilfreich sein wie kritisches und trägt dabei auch maßgeblich zu einer positiveren Feedback-Kultur bei.

 

Fazit.

Kein Prozess in der Erstellung von E‑Learning Inhalten ist so stressig wie der Review-Prozess: Nur eine gute Planung kann das Team vor Chaos bewahren. Hat man jedoch erst einmal alle Review-Phasen geplant, terminiert und sämtliche Review-Aspekte von vornherein bedacht, steht dem Rollout nichts mehr im Weg. Professionelle Softwares unterstützen Sie mit einem gut durchdachten Review-Prozess und der Möglichkeit simultaner Reviews. Achten Sie deshalb bei der Wahl Ihres Autorentools schon zu Beginn auf passende Funktionen und Features.

 
Magda Lehnert | Bloggerin
Magda Lehnert
Texterin
 
 

Bildquelle: Branislav Nenin/shutterstock.com