eLearning Trends 2021

Die 8 wichtigsten E-Learning Trends 2021

Magda Lehnert E-Learning Grundlagen, E-Learning Trends

Lesedauer: 5 Minuten

Web Based Learning, Learning Management Systems, Collaborative Learning, die Explosion der MOOCs… auch das E-Learning verändert und modernisiert sich rasant. Wir zeigen, was heute schon möglich ist, welche Weiterbildungstrends Sie 2021 unbedingt im Blick haben sollten und wie KI die Zukunft des digitalen Lernens beeinflussen wird. 


Lesen Sie in diesem Blogbeitrag:

Die 8 wichtigsten E-Learning Trends 2021

E-Learning Trend #1: Adaptive Learning - Künstliche Intelligenz im E-Learning

Wahrscheinlich haben Sie sich längst daran gewöhnt, dass irgendein Algorithmus weiß, welches Buch Sie gerne lesen, welche Musik Sie auf Spotify hören oder welche Serie Sie als nächstes auf Netflix sehen wollen. Ganz ähnlich funktioniert das auch beim E-Learning: Ein Algorithmus gibt aufgrund von Erfahrungswerten eine Kursempfehlung. “Wenn Sie Kurs X belegt haben, wird Sie sicher auch Kurs Y interessieren.” Die Künstliche Intelligenz wird in Zukunft aber noch zu viel mehr in der Lage sein! Dann nämlich soll die Adaptivität auch auf die Inhaltsebene übertragen werden können. Statt also nur eine Empfehlung zu geben, könnte die KI unterschiedliche Umgebungen, Tageszeiten und Lerntypen berücksichtigen und Inhalte anhand dessen ausgeben. Ein auditiver Lerntyp würde seine Lerneinheiten als Audiodatei hören, während ein visueller Lerntyp einen gut strukturierten Text mit Grafiken zu lesen bekommen würde. Befinden sich die Lernenden in einem Café, würde eine Lerneinheit in mehrere kleine aufgeteilt werden (Stichwort Micro Learning), während Sie im Home Network in voller Länge ausgegeben würden. Ein Trend & Gamechanger, den wir auf jeden Fall für Sie im Auge behalten!

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Intelligentes Lernsystem, das digitale Lernkarten an individuelle Lernfortschritte anpasst.
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E-Learning Trend #2: Micro Learning - Snacks fürs Hirn

Beim Micro Learning geht es darum, das gesamte Wissen in viele, möglichst kleine Lerneinheiten aufzuteilen. Wir nennen das auch gern “snackable Content”, weil der Lehrstoff wie kleine, leicht verdauliche Häppchen daherkommt - beispielsweise in Form kurzer Videos von 5 bis 10 Minuten Länge, Quizzes mit 5-6 Fragen oder klassischen Lerneinheiten, die nicht länger als 10 Minuten Zeit beanspruchen. So vermeiden Sie Überforderung bei den Lernenden und unterstützen gleichzeitig den langfristigen Lerneffekt, wenn Sie die Lernhäppchen regelmäßig und in kurzen Zeitintervallen anbieten. Diese Methode lässt sich hervorragend mit klassischem E-Learning und Mobile Learning kombinieren und eignet sich auch ganz besonders dann, wenn Ihre Mitarbeiter nicht jeden Tag ins Büro kommen, sondern auch regelmäßig im Home Office arbeiten.

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Micro Learning

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E-Learning Trend #3: Mobile Learning - die Superlative der Flexibilität

Mobile Learning bringt maximale Flexibilität! Statt an einem feststehenden PC zu lernen, lernt man beim Mobile Learning an einem mobilen Endgerät. So lässt es sich noch orts- und zeitunabhängiger lernen, als es das “klassische” E-Learning ohnehin schon ermöglicht. Mit der richtigen Software muss man sich aber keineswegs zwischen dem PC und dem Smartphone entscheiden. Bei vollständig responsiver Darstellung kann Mobile Learning auch als Erweiterung genutzt werden - beispielsweise um “Leerzeiten” wie die morgendliche Bahnfahrt zur Arbeit zu nutzen oder um die Wissensvermittlung gezielt in ausgewählte Umgebungen zu verlegen.

Weiterlesen: Mobile Learning für Unternehmen
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Dank voller Responsivität E-Trainings für alle Endgeräte!

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E-Learning Trend #4: Social Learning - gemeinsam stark

Der am meisten genannte Nachteil des E-Learnings ist nach wie vor der Verlust des persönlichen Austauschs - sind wir als Menschen doch in erster Linie soziale Wesen. Allerdings kennt das Internet schon seit Jahres die Lösung für virtuelle Echtzeit-Kommunikation: Soziale Netzwerke, Messenger Dienste, Videochats. Social Learning macht sich diese Technologien zunutze, verbindet die Lernenden und bietet ihnen Interaktionsmöglichkeiten. Durch die Integration von Social Learning ergänzen Sie ihr bestehendes E-Learning um eine wichtige Komponente der sogenannten 70/20/10 - Regel. Diese besagt, dass wir 

  • 70 % unseres Wissen durch “learning by doing” aufnehmen 
  • 20 % durch die Interaktion mit anderen und 
  • 10 % durch strukturiertes und formelles Lernen. 

Besonders den Millennials fällt es durch ihre Social Media Affinität leicht, das Soziale Lernen in virtuellen Netzwerken in ihren Lernalltag zu integrieren. Aus Unternehmerperspektive lohnt sich Social Learning ebenfalls: Das gemeinsame Lernen fördert den Team Spirit!

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Zentrales Learning Management System zum digitalen Austausch

Social Learning leicht umgesetzt
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E-Learning Trend #5: Video Learning - die Effizienz der Multisensorik

Die Verbreitung mobiler Geräte, die Fortschritte der Kameratechnologie und nicht zuletzt der bevorstehende Ausbau der 5G-Netze ebnen seit Jahren den Weg des Videotrends. Nicht umsonst drehen sich auch sämtliche Social Media Trends rund um das Bewegtbild: YouTube, TikTok, Instagram Stories… wer mitmischen will, muss filmen. Selbstredend, dass dieser Trend auch vor dem E-Learning nicht Halt macht. Die Erstellung von Videoinhalten ist oft nicht nur effizienter als die Erstellung textbasierter Präsentationen, sondern ist auch bei den Lernenden beliebt. Bewegte Bilder sind leichter zu konsumieren als Text und sprechen gleichsam auditive und visuelle Lerntypen. Diese Eigenschaften machen Videos neben VR und Gamification zum einprägsamsten Medium, das das E-Learning aktuell kennt.

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E-Learning Trend #6: Gamification - spielend leicht lernen

Lernen braucht in der Regel eine Motivation - nicht umsonst musste man früher in der Schule “den inneren Schweinehund” überwinden, um sich wieder an den Lernstoff zu setzen. Wie wäre es also, wenn es eine Lernmethode gäbe, die das Lernen so leicht macht, dass es kaum noch Motivation braucht? Die Antwort liefert unser angeborener Spieltrieb. Gamification nutzt genau diesen und überträgt Spielmechanismen auf nicht-spielerische Zusammenhänge. Neben dem eigentlichen Spiel motivieren Punkte, Ranglisten und Feedbackmechanismen, sich mit dem Lernstoff auseinanderzusetzen. Gleichzeitig erhöht sich durch die eigene Aktivität, den Spaß und die Emotionen die Lernkurve. Platziert man dann auch noch an den richtigen Stellen attraktive Belohnungen, steht dem Lernerfolg nichts mehr im Weg!

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Wissen spielend leicht erlernt

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E-Learning Trend #7: Blended Learning - eine Sinfonie analogen & digitalen Lernens

Blended Learning vereint die Vorzüge analoger Präsenzveranstaltungen mit der Flexibilität des digitalen Lernens. Dabei geht es aber nicht darum, die Inhalte der analogen Veranstaltung digital zu wiederholen, sondern sämtliche Lerninhalte so aufzuteilen, dass in den Präsenzveranstaltungen mehr Zeit für praktische Inhalte entsteht, die der persönlichen Betreuung durch Lehrkräfte oder die Anwesenheit in bestimmten Räumlichkeiten bedürfen. Auf diese Weise wird das Lernen für alle Beteiligten nicht nur effizienter, sondern bietet gleichsam auch mehr zeitliche und räumliche Flexibilität, wenn es um das Lernen von theoretischen Inhalten geht. Ob die Online-Kurse vor oder nach der Präsenzveranstaltung stattfinden, ist natürlich Ihnen überlassen.

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Die perfekte Blended Learning Plattform

E-Trainings, Websessions, Chats, Termine, Umfragen etc.
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E-Learning Trend #8: Learning Ecosystems - Macht der Verbindung

In der Ökologie bezeichnet ein Ökosystem eine Lebensgemeinschaft von Organismen verschiedener Arten, die sich alle einen gemeinsamen Lebensraum teilen. Überträgt man diesen Gedanken aufs Lernen, ergibt sich ein Bild von Lern-Inseln, die zu einer gemeinsamen Inselgruppe verbunden werden. Jede Insel fungiert als eigenständige Wissensquelle während ein übergeordnetes Learning Management System dafür sorgt, die einzelnen Quellen mit all ihren Daten und Workflows über Brücken miteinander zu verbinden. Ein intelligentes LMS sorgt dafür, dass das System selbst für die Lernenden in den Hintergrund rückt und nur das Lernerlebnis im Vordergrund steht. Statt also ständig auf andere Wissensquellen zugreifen zu müssen, nutzen die Lernenden eine Plattform, in der die verschiedenen Formate übersichtlich und einheitlich aufbereitet werden.

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