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Responsive Onlinekurse erstellen

Was Sie beachten sollten

 

Die Art und Weise wie und wo wir arbeiten befindet sich im Umbruch - die Pandemie wirkt dabei nur noch beschleunigend. 36% aller deutschen Unternehmen planen ein hybrides Arbeitsmodell nach der Pandemie. Während damit die Freiheiten und die Effizienz der Arbeit zunehmen, stellt die neue Arbeitssituation aber auch neue Anforderungen - nicht zuletzt an die Digitalisierung des Arbeitsplatzes. Damit einher geht auch der dringende Bedarf nach mobiler Weiterbildung, die zeitlich und räumlich flexibel immer dann stattfinden kann, wenn es der wechselhafte Arbeitsalltag der Mitarbeitenden erlaubt. Grundlage hierfür sind Onlinekurse, die sich flexibel an alle möglichen Endgeräte anpassen oder kurz: Responsive E‑Learnings. 

In diesem Beitrag finden Sie alle relevanten Informationen zu responsiven Onlinekursen, welche Autorentools wirklich vollständige Responsivität bieten und worauf Sie bei der Erstellung mobilfähiger Kurse achten sollten.

 

Wie Responsivität im E‑Learning funktioniert

Sprechen wir von Responsivität, ist damit die automatische Anpassungsfähigkeit der angezeigten Inhalte an das jeweilige Endgerät gemeint - unabhängig von Hersteller, Displaygröße, Hoch- oder Querausrichtung des Geräts. Darin liegt auch der entscheidende Vorteil responsiver Onlinekurse: Die Lernenden sind nicht mehr an den Desktop-PC gebunden, sondern können flexibel von jedem Gerät aus auf optimal dargestellte Onlinekurse zugreifen, mit denen es sich überall leicht und erfolgreich lernen lässt. Responsivität ist damit die Grundvoraussetzung, um von den vielfältigen Vorteilen und Formen des modernen E‑Learnings profitieren zu können.

Technische Basis bilden die sogenannten Media Queries, die die spezifischen Eigenschaften eines Ausgabemediums bzw. Displays abfragen. Abgefragt werden der Gerätetyp (z.B. Tablet oder Smartphone), die Farbfähigkeit, die Orientierung (Hoch- oder Querformat) und schließlich auch die spezifische Breite des Mediums. So wird jedem Gerät das passende, variable Stylesheet zugeordnet, sodass die Inhalte auf jedem Display optimal angezeigt werden können.

 

Das richtige Autorentool

Das Must Have für die Gestaltung responsiver Onlinekurse

Die einfache Erstellung responsiver Onlinekurse steht und fällt mit der Wahl des richtigen Autorentools (synonym: Learning Content Management System, kurz LCMS). Hinsichtlich der Responsivität lassen sich die Tools in drei Kategorien unterteilen:

  1. Einige ältere LCMS am Markt bieten von vornherein nur die Option, Desktop-Onlinekurse zu erstellen. 
     
  2. Sogenannte “adaptive Templates” liefern zwar eine Lösung für mobile Darstellungen, sind jedoch mit Mehraufwand verbunden. Adaptive Templates werden gern als mobilfähig oder responsiv betitelt, nutzen aber für die responsive Darstellung eine zweite, zusätzliche Kursversion, die bspw. in Smartphone-Maßen angelegt wird. Der jeweilige Onlinekurs liegt in solchen Fällen also doppelt, jeweils als Desktop- und als mobile Version, vor. Folglich müssen auch beide Kursversionen getrennt voneinander erstellt und gepflegt werden, was den Arbeitsaufwand (insbesondere bei Aktualisierungs- und Übersetzungsprozessen) immens erhöht.
     
  3. Im Optimalfall bietet Ihr Autorentool die templatebasierte und automatisch responsive Ausgabe der Onlinekurse. In diesem Fall gibt es zu jedem Kurs nur ein einziges Template - also nur eine Kursversion - die sich automatisch an das jeweilige Ausgabegerät anpasst. In diesem Fall spricht man von echter Responsivität und muss sich weder um Zeilenumbrüche, Schriftgrößen, Anordnung von Elementen, die korrekte Darstellung von Tabellen u.ä. kümmern. Ein Beispiel für responsive Autorensoftware ist das LCMS Knowledgeworker Create.
 
Magda Lehnert | Bloggerin

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4 Tipps für die Erstellung responsiver Onlinekurse

(1) Die Eignung der Elemente prüfen

Auch wenn sich theoretisch jedes Element an kleinere Displays anpassen lässt, gibt es doch einige, die sich auf kleinen Displays wie denen von Smartphones oder Tablets nur schwer erfassen lassen. Vermeiden Sie deshalb am besten kleinteilige Interaktionselemente, die sich schlecht klicken lassen und suchen Sie ggf. nach einer alternativen Darstellungsform für komplexe Tabellen oder ähnliches. Kontrollieren Sie in diesem Zuge auch, ob Navigation und Touch-Gesten sich intuitiv erfassen lassen - beispielsweise wenn in einer Bildergalerie die einzelnen Bilder hin und her gewischt werden sollen. Ggf. lassen sich fehlende oder unzureichend offensichtliche Navigationselemente auch durch schriftliche Hinweise ersetzen.

 

(2) Datenmengen beachten

In diesem Rahmen sollten Sie außerdem einen prüfenden Blick auf die Datenmengen der einzelnen Elemente werfen, denn um unterwegs zu lernen, müssen Ihre Mitarbeitenden mitunter auf mobile Daten zurückgreifen, die auf Smartphones oft auch  beschränkt sind. Zudem bringen große Datenmenge lange Ladezeiten mit sich, die sich demotivierend auswirken. Lange Videos sollten z.B. durch Audiodateien ersetzt, weggelassen oder mit einem Hinweis versehen werden, dass man sie bevorzugt im WLAN schauen sollte.

 

(3) Lernumgebung und Devices bedenken

Bietet Ihr Autorentool vollständige Responsivität, spielt das Ausgabemedium in technischer Hinsicht keine Rolle. Die Inhalte werden immer passend zum Endgerät ausgegeben. Jedoch ist die Gerätenutzung in anderer Hinsicht relevant: Wird bspw. viel auf kleinen Screens gelernt, müssen Video- und Bildausschnitte näher am Geschehen sein, sodass sich auch alle relevanten Details erfassen lassen. Auch die Lernumgebung kann von Bedeutung sein: Bieten die Kurse bspw. Anleitungen für bestimmte Prozesse in einer lauten Produktionshalle, sollten diese vorrangig beschriftet sein und auf schlecht hörbare Audiospuren verzichten. 

Bedenken Sie in dieser Form alle Lernsituationen in denen sich die Lernenden befinden werden und wägen Sie ab, inwieweit diese die Gestaltung der Inhalte beeinflussen könnten.

 

(4) Micro- statt Macrolearning für unterwegs

Während klassisches E‑Learning häufig am Desktop und in Lektionen stattfindet, die in Umfang und Länge meist Präsenzveranstaltungen ähneln, stellt mobiles Lernen andere Ansprüche. Die Lernenden nutzen beispielsweise ihre “Leerzeiten” in der U-Bahn zur Arbeit, in der Kaffeepause, im Café unterwegs oder im Home Office zwischen zwei Aufgaben. Um trotzdem den Lernerfolg zu garantieren, bedarf es in diesen Situationen entsprechend kürzerer, aber trotzdem in sich geschlossener Lektionen mit einem Zeitinvest von 1-15 Minuten, sogenanntes Microlearning. Dieses bringt dabei jede Menge Vorteile mit sich: Die Lernform ist aufgrund ihrer kurzen Einheiten nicht nur besonders effektiv, sondern liefert relevantes Wissen auch exakt im “Moment of Need”.

 

Responsive Onlinekurse erstellen mit Knowledgeworker Create

Mit Knowledgeworker Create entwickeln Sie in kürzester Zeit überzeugende interaktive und responsive E-Trainings. Durch den Template-basierten Drag-and-Drop Editor sparen Sie wertvolle Zeit, während zahlreiche Vorlagen und Interaktionselemente Sie bei der Entwicklung kreativer Inhalte unterstützen. Dabei bietet Knowledgeworker Create alle Voraussetzungen für die einfache Erstellung vollständig responsiver Kurse. Das Ergebnis: Individuelle und dennoch ressourcenschonend erstellte Lernerlebnisse mit maximalem Lernerfolg.

 

Ein Kurs für alle Geräte

Alle Kurse, die Sie mit Knowledgeworker Create erstellen, sind vollständig responsiv und passen sich automatisch an alle Endgeräte an. Es bedarf keiner zweiten Kursversion für die mobilfähige Darstellung. 

Integrierte Live-Vorschau

Der intuitive Kurseditor zeigt Ihnen bereits bei der Erstellung Ihrer Onlinekurse, wie diese auf verschiedenen Endgeräten ausgegeben werden. Dabei können Sie noch spezifische Anpassungen vornehmen und sehen direkt im Editor Ihre Änderungen. 

Adaption

Zusätzlich lassen sich die Templates dank verschiedener adaptiver Funktionen automatisch an die individuelle Voraussetzungen der Lernenden anpassen - beispielsweise an die Ergebnisse aus Pretests oder die bevorzugte Sprache.

 

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Bauen Sie ganz einfach, ohne Programmierkenntnisse, interaktive und moderne Onlinkekurse via Drag & Drop in Minutenschnelle auf. Dank integrierten Aufgaben-, Review- und Übersetzungsmanagement arbeiten Sie kollaborativ und beschleunigen Ihren Kurserstellungsprozess.

 

Fazit.

Responsivität ist die Grundvoraussetzung für modernes E‑Learning und hybride Arbeitsmodelle. Passen sich die Inhalte an alle beliebigen Geräte an, ermöglichen Sie sich und Ihren Mitarbeitern, von den vielfältigen Vorteilen des Mobile Learning zu profitieren und Weiterbildungen flexibel im hybriden Arbeitsalltag zu integrieren. Mit dem richtigen Autorentool ist die Erstellung mobilfähiger Onlinekurse auch gar kein Problem - LCMS wie Knowledgeworker Create bieten vollständige Responsivität ohne Mehraufwand, sodass Sie sich voll und ganz auf die Gestaltung Ihrer Kurse konzentrieren können.

 
Magda Lehnert | Bloggerin
Magda Lehnert
Texterin
 

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Bildquelle: insta_photos/shutterstock.com

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